Mit dem squiq-Traveler nach Island - ein Reisebericht

Mit dem squiq-Traveler nach Island - ein Reisebericht

Meine erste Reise mit dem squiq-Traveler Regular-Heckauszug nach und um Island 

von Thomas c Dehmel 

Anschaffung 

Auf den Reisen durch das teure Island hatten wir als günstige Alternative das Campen mit dem Dachzelt kennen- und lieben- gelernt.  

Wir liehen uns als nächstes für eine Tour durch Frankreich in Deutschland eines aus, bevor wir uns entschieden, selbst eines zu kaufen. Das geliehene sollten wir dem Besitzer beim sogenannten „Dachzeltfestival (DZF) zurückbringen. Damit habe ich auch das Dachzeltfestival kennen- und lieben gelernt. Wie Pfadfinder für Erwachsene mit Feuer und gemeinsamen Aktivitäten und einer offenen freundschaftlichen Atmosphäre. 

Ihr kennt das sicher: die Küchenutensilien werden in Kisten verpackt und man ahnt, wo die Dinge sind. Aber eben nur etwa. Und so geht bei jedem Essenmachen die Suche von vorne los und die Erlebniszeit verkürzt sich zuungunsten der Ordnungszeit. 

Sicher, es gibt findige Menschen, die werkeln sich eine Küche in den Kofferraum. Die fand ich aber dann doch meist zu sehr gebastelt. Und selbst wenn ich gewollt hätte: ein Tischler ist an mir nicht verloren gegangen. 

Im Jahre 2025 habe ich dann beim DZF – inzwischen mit eigenem Dachzelt- einen passenden Heckauszug als Küche in der Händlermeile gesehen, die mich auf Anhieb sofort überzeugt hat: 

  • Die Küche besteht aus einem basic Ausziehwagen und zwei einzelnen Campingboxen als variabel anpassbare Modulbauweise 

  • Unterhalb des Ausziehtisches werden die Lebensmittel in setzkastenartigen variablen Abtrennungen übersichtlich angeordnet: 

Süß und Salziges schön übersichtlich sortiert. Bananen matschen nicht.

Die Tischplatte lässt sich auch erhöht als Bar einbauen, was wirklich cool ist.


  • Die gesamte Konstruktion wird an vier im Auto vorhandenen Ösen mit Gurten ohne Schrauben, Bohren oder Kleben gespannt und kann in ein paar Handgriffen montiert und demontiert werden 

  • Die weiß beschichteten Tischlerplatten mit abgerundeten Ecken lassen das Ganze schick aussehen. Camping heißt nicht, auf Stil verzichten zu müssen. 

Ich habe also mein Auto ausgemessen, ob es auch bei mir passt und bei Jens sofort bestellt. 

Der Preis war nicht günstig, aber angemessen. 

Wie Jens erläuterte, handelt es sich um die ersten einer erst neu entwickelten Serie, d.h. die Entwicklungskosten werden mit dem Preis sozusagen auch abgegolten. Wenn sich die Küchen (so nenne ich sie) – wovon ich überzeugt bin- künftig gut verkaufen und in größeren Serien produziert werden können, dann gehe ich davon aus, dass die Kosten sinken werden. 

Aber einer muss ja den Anfang machen! 

Den jungen überzeugenden Entwickler Jens unterstütze ich mit seiner tollen Idee und guter Ausführung gerne! 

Ich fuhr dann nach Leipzig um mir die Kiste von ihm in den Wagen einbauen und mich zur Handhabung und Pflege beraten zu lassen. 

Vorbereitung 

Zuhause angekommen habe ich aus Sorge vor Rotweinflecken alle Kanten zweimal und die des Tisches viermal mit Öl zum Schutz eingestrichen. Sie dunkeln dann nach. Der Kontrast der dunklen Kante zur hellen Oberfläche gefällt mir gut. Mit Trocknungszeiten solltet Ihr hierfür einen halben Tag einrechnen. 

Die beiden Campingboxen können einzeln aufgesteckt werden, in ihnen wird Besteck, Teller, Kaffee oder dgl. aufbewahrt. Praktisch sind die auf der Oberseite ausgeschnittenen Rundungen für je einen Becher und eine Schüssel, die damit immer griffbereit sind! 

Auch die seitlichen Spanngummis für die Geschirrtücher zeigen, dass hier praktisch überlegt wurde! Sie können sie während der Fahrt von selbst trocknen. 

Und los gings 

Mit der Fähre vom dänischen Hirtshals in zwei entspannten Tagen über einen kurzen Zwischenaufenthalt bei den Faröer Inseln nach Seyðisfjörður an der Ostküste Islands.  

Bei der Buchung muss die Höhe (mit Dachzelt!) angegeben werden 

Reisen macht hungrig: Angekommen im Land von Feuer und Eis gibt es gleich etwas zu Essen. Mit der Küche können wir gut und ungestört voneinander kochen. Gegessen wird gemeinsam am gedeckten Tisch: 

In der Mitte können wir auch eine Kühltruhe unterbringen, aber für das ohnehin kühle Island war der zusätzliche Stauraum für Kocher und Kochutensilien wichtiger.                                                 

Auf dem Weg zum höchstgelegenen Zeltplatz machten wir noch eine kurze Kaffeepause und genießen den Blick über die baumlose Ebene: 

Die Weitläufigkeit fasziniert uns immer wieder neu. Wolken und Licht verändern sich ständig.  

Den schwefligen Quellen begegnen wir auf dem Weg nach Akureyri.

Wir durchqueren die Insel über die nördliche Route bis wir an die Snaefellsness-Halbinsel kommen- unserem Lieblingsort in Island. 

Im ganzen Ort wurden Brandwände von Künstler*innen bemalt.

Arnastapi ist ein kleines Fischerdorf am Fuße des Gletschers Snaefellsjökul.

Der Berg Stapafell teilte die Lavamassen beim letzten Ausbruch des hinter ihm liegenden Snaefellsjökull vor 1750 Jahren. 

Auf dem Weg bis unterhalb des Gletschers.

In der kleinen Kirche in Buðir finden ca. 80 Hochzeiten jährlich statt. Die Paare kommen von allen Ländern der Erde.  

Vorbild für die Hallgrimskirche in Reykjavik ist der Basaltstein, den man auch vor Borgarnes sehen kann. 

Die Kaffeepausen sind bei mir recht eng getaktet und so kann ich mit Hilfe des neuen squiq-Traveler nun dort wo ich möchte, mir einen Espresso nach eigenen Vorstellungen kochen.  

Zwischen Akranes und Reykjavik sind wir hier z.B. wirklich am Straßenrand! 

Bei Regen wird der Auszug nicht ausgefahren, trotzdem bleibt die Küche nicht kalt 

Das Wetter wechselt oft und schnell, es gibt auch Sonne ! 

Zum Schluss sind wir wieder am Ausgangspunkt in Seyðsförður angekommen, wo wir auf die Fähre zurück zum Festland warteten: 


Vor dem Einchecken auf der Fähre gabs noch schnell einen Espresso.

Abschied von Island, aber nicht für lange! Den Squiq nehmen wir jetzt immer mit !

 

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